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Schulverweigerung der kleine Burnout in der Schule

Es häufen sich die Fälle der Schüler und Schülerinnen, die die Schule schlichtweg verweigern, oder so starke körperliche Symptome aufweisen, wie Kopfschmerzen, Übelkeit etc., dass Sie die Schule nicht besuchen können.

Was tun, wenn sich das häuft? Wenn das Kind nicht mehr in die Schule gehen will, ohne drängen und schimpfen? Das belastet die ganze Familie. Wenn man nachfragt bekommt man häufig die Aussage: „ich weiß es nicht genau, aber irgendwie ist mir was zu viel!“ Es scheint so, als würden junge Menschen wegen einer Überforderung so reagieren. Aber was ist das für eine Überforderung? Manche Kinder können es nämlich gar nicht benennen, was sie beschäftigt und reagieren körperlich, nämlich dann, wenn der Wecker morgens zum Aufstehen für die Schule klingelt. Sie fühlen sich unfähig in die Schule zu gehen und es ist auch tatsächlich so, man sieht es ihnen an, wie sie leiden. Der Gedanke an den Schultag scheint etwas in ihnen auszulösen, dass sie selbst nicht beherrschen können und deswegen verweigern sie. Dazu kann man sagen, dass verweigern ist ein Schutz ist, denn wenn ich was nicht tue, bin ich nicht in Gefahr. Übersetzt könnte man sagen: Zu Hause bleiben ist sicher, in die Schule gehen ist unsicher. Natürlich können auch ganz andere Ursachen die Folge der Verweigerung sein, z.B. familiä̱re.

Wichtig ist, dass die Schule ein Ort der Entfaltung und Entwicklung bleibt die Freude macht sie zu besuchen. Wichtig ist weiter für eine gute Klassengemeinschaft zu sorgen, in der jeder Raum hat und nicht ausgegrenzt, oder abgewertet wird. Drittens sind ausgeglichene Lehrer und gute Pädagogen erforderlich, die die Sprache der Kinder deuten und verstehen können (diese können sie aber nur wahrnehmen, wenn sie selbst nicht überfordert sind und im Dauerstress) und dementsprechend darauf eingehen und handeln können.   

Zu Hause muss das Problem ernst genommen werden, und zwar rechtzeitig, wenn sich Tendenzen zeigen rate ich möglichst bald dazu therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.  
 

Tipp bei Gedankenkreisen


Wenn dir zu viel durch den Kopf geht und immer das gleiche, dann fällt es schwer etwas Neues zu lernen. Das Lernen ist blockiert. Damit meine ich anders ausgedrückt, dass dein Kopf so voll ist mit den Gedanken die ihn beschäftigen, dass du kaum an etwas anderes denken kannst, geschweige denn etwas Neues dazu lernen kannst. 
Du kannst es dir auch bildlich vorstellen. Stell dir vor, ein Wasserglas ist bis zum Rand hin voll, so wie deine Gedanken deinen Kopf füllen. Wenn man nun eine Schorle, also ein neues Getränk daraus machen möchte, oder in unserem Beispiel etwas Neues dazu lernen möchte, dann muss ein Teil des Wassers ausgegossen werden, um den Saft hinzufügen zu können.
Außerdem ist es einfacher die Schorle zu zubereiten, wenn du die Flüssigkeiten vorher nicht schüttelst. Das bedeutet, dass es hilfreich ist, deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, damit du damit aufhören kannst sie in einer Endlosschleife zu wiederholen. 

Das kannst du tun:

Bringe deine Gedanken zur Ruhe.
Mach etwas was deine Gedanken unterbricht. Eine Runde an die frische Luft, ein Telefonat mit der besten Freundin, ein paar Streckübungen, was immer dir einfällt.

10 Motivationsschritte die dich ins TUN bringen und den Energielevel anheben 

1. TUN: 
Frage dich, was hält dich zurück den ersten Schritt zu tun? 
Nehme wahr und spüre im Körper nach, wie es sich anfühlt. 
Wie atmest du, wenn du daran denkst? 
Was brauchst du stattdessen?  
2. DAS PASSIERT:
Das Gehirn sucht nach Erinnerungen in ähnlichen Situationen und daraus entstehen Ängste, sonst würdest du den Schritt tun. 
3. DAS PASSIERT: 
Das Gehirn reagiert über und möchte dich warnen und bringt dich in einen Fight – Flight – Freece-Modus. Das ist eine Schockreaktion die reflexartig aufkommt und dein Überleben sichern will. 
4. WAHRNEHMEN UND EINFLUSS NEHMEN: 
Jetzt kommt deine Bewertung dazu und hier kannst du der Angst ein Schnippchen schlagen. Diese Bewertung findet im limbischen System statt. 
Frage dich: Ist das wirklich so schlimm? Handelt es sich um eine Angst die nach der Überlegung begründet ist?
5. TUN: Wenn du das verneinen kannst, fällt es dir viel leichter die Veränderung vorzunehmen und den ersten Schritt zu gehen. 
6. FOLGE: Erst jetzt bist du nach dieser Erkenntnis bereit und offen überhaupt Wahlmöglichkeiten und Lösungen für dich zu entwickeln. 
TUN: Nehme wahr und spüre im Körper nach, wie es sich anfühlt. 
Wie atmest du, wenn du daran denkst, dass du eine Wahl hast?
Fühlt sich das gut an? - wahrscheinlich schon. - GESCHAFFT der Rest sind Folgen aus deinem TUN
7. FOLGE:
Deine Angstzentrum im limbischen System (Amygdala) löst nicht mehr ständig aus  
8. FOLGE:
Du kommst in deine Schaffenskraft, weil die Energie zu fließen beginnt.  
9. FOLGE:Dir geht es besser und besser und du wirst schneller und schneller in deinem TUN. 
10. FOLGE: 
Pläne können entwickelt und umgesetzt werden und du hast die Power dazu

Du hast es geschafft - Gratulation!

Pausen fördern das Lernen - das Gehirn sortiert

Setze während dem Lernen immer wieder kurze Pausen, auch wenn du vor deinem Abschluss stehst. Dein Gehirn lernt viel effektiver und behält besser, wenn du es nicht überfrachtest und es Pausen bekommt. Dein Gehirn braucht Zeit, um Informationen zu sortieren und abzuspeichern. Du kannst es bei diesem Vorgang unterstützen, indem du in die Natur gehst, aufstehst, oder kurz etwas unternimmst was dir Freude macht z.B.mit der Freundin telefonieren. Frage dich dabei, was bringt mich jetzt auf andere (positive) Gedanken?

Vermeide fernsehen das ist keine Pause für deine Augen und deswegen auch nicht für dein Gehirn.

Liebe Eltern, lassen Sie in der Prüfungszeit mal fünf gerade sein. Das aufgeräumte Zimmer kann warten. Geben Sie stattdessen Raum und loben Sie den Arbeitseinsatz beim Lernen. Überraschen Sie lieber und sorgen Sie für angenehme Pausen, wie: „Jetzt gibt es dein Lieblingseis“ und steigen Sie mal mutig im Zimmer über den Klamottenhaufen ohne Kommentar, es kommen auch wieder andere Zeiten.

"Mama gell, wenn ich zu Frau Thalmayr gehe stimmt was nicht mit mir"?

Kürzlich habe ich mit einer Mutter einen Termin für ihre Tochter vereinbart. Diese litt unter dem Druck den sie sich selbst auferlegte, immer alles richtig machen zu müssen. Ihre Noten waren in der Schule einwandfrei gut, bis sehr gut. Nun stand sie vor dem Abschluss in der Schule und die ersten Bewerbungsgespräche hatten begonnen. Die Schülerin fühlte sich unsichert und sie fühlte sich dabei gar nicht wohl. Als ihre Mutter einen Termin bei mir vorschlug meinte sie: "Mama, wenn ich zu Frau Thalmayr gehe, dann stimmt was nicht mit mir, oder?" Das hat mich veranlasst gleich diesen Blog zu schreiben, denn daran ist zu erkennen, wie wichtig es ist aufzuklären.

Zu mir kommen "gesunde" Jugendliche, die in sich einzigartig und perfekt die Raum für Entscheidungen brauchen.
Und das ist gut so.

Verlangt das Leben nach einer Veränderung, wie hier von der Schule in den Beruf, stellt das eine Herausforderung dar. Ich bin mir sicher Eltern erinnern sich daran, dass die ersten Kindergartenbesuche zunächst nicht einfach waren und häufig in Tränen endeten.

Die entscheidende Frage ist, wie gehen Schüler und ihre Eltern mit Veränderungen um?  Hierbei kann ich Eltern und Jugendliche unterstützen.

Entwicklungsschritte sind Veränderungen und die Chance zu wachsen. Eltern wollen helfen und stehen den eigenen Kinder oft zu nahe.    
Ein Therapeut nimmt bildlich gesprochen den Schüler an die Hand, legt sein Potential frei, analysiert was er braucht und räumt zusammen mit ihm professionell die Steine aus dem Weg, damit dieser  die Herausforderung effizienter und schneller für sich  löst.
Jeder kleine geschaffte Meilenstein ist ein Erfolg.  Das macht Lust auf mehr, lässt Entscheidungen treffen und motiviert. Also alles in Ordnung mit dir.