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So stärken Sie das Urvertrauen ihres Kindes - Kinder und Geborgenheit

Sich geborgen zu fühlen, tritt beim Kind erst dann ein, wenn es sich sicher in seiner Umgebung fühlt. Das kann vielfältig erreicht werden. Rituale, also z.B. Dinge oder Handlungen die sich wiederholen vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Die vorgelesene Geschichte, kann so ein Abendritual sein. Sich sicher zu fühlen, lässt Geborgenheit aufkommen, macht ausgeglichen, friedvoll und glücklich.

Was können Eltern sonst noch tun, damit sich ihr Kind sicher und geborgen fühlt?
Die Antwort ist ganz schlicht. Einfach nur da sein. Eine warme, liebevolle und achtsame Zuwendung, die gerade in diesem Moment passiert, ist das ganze Geheimrezept. Die Zuwendung darf innig sein und gleichzeitig frei vom Festhalten, um Entwicklung zu ermöglichen. Geborgenheit zu erfahren bedeutet so sein zu dürfen wie man eben ist und das ist genug. Geborgenheit ist ein imaginärer Ort, oder ein Raum, in dem es keine Erwartung oder Bewertung gibt.

Mein Tipp ist, schenken Sie mindestens einmal am Tag diese achtsame Zuwendung ihren Kindern und stärken sie damit deren Urvertrauen. Es geht ums da sein mental und bewusst, ohne Ablenkung (Handy, nächster Termin) jetzt in diesem Augenblick bei ihrem Kind zu sein und wenn es nur ein paar Minuten sind. Tun und denken sie dabei an nichts anderes und bleiben sie im Moment. Unterhalten Sie sich mit ihrem Kind, zeigen Sie echtes Interesse, fragen sie nach, wie es ihm geht, oder wie der Schultag verlaufen ist. Hören Sie einfach nur zu, ohne ihr Kind zu verhören und auszufragen.

Bei ganz wenig Zeit können Sie auch Gesten sprechen lassen. Eine Umarmung, ein nettes aufmunterndes Lächeln, oder einen leichter Schulterschlag kann so eine bestärkende Geste sein, die ihrem Kind immer wieder zeigt: „Ja ich bin willkommen“ hier fühle ich mich geborgen, hier darf ich so sein wie ich bin.

Probieren Sie es aus !