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Wann Nachhilfe bei einem Blackout hilft und wann nicht

Sehr häufig kommen Eltern mit ihrem Kind in die Praxis und sagen: „Wir verstehen das nicht, wir haben so viel Zeit und Geld für Nachhilfe investiert und mein Sohn war so gut vorbereitet. Am Abend sind wir den Stoff sogar noch mal gemeinsam mit ihm durchgegangen und er hat ihn prima beherrscht. Trotzdem hat er in der Klassenarbeit kein gutes Ergebnis erzielt, woran liegt das?

Wir unterscheiden Lampenfieber von Prüfungsangst. Lampenfieber heißt aufgeregt zu sein. Das ist gut und bringt in Konzentration. Das Kind hat die Sache im Griff.
Ein Blackout ist eine Steigerung des Lampenfiebers und blockiert den Zugang zum Wissen. Meist geht er mit Angstreaktionen wie schwitzen, Herzklopfen, zittern usw. einher. Das kann sich schlimmstenfalls über die Dauer der Prüfungszeit erstrecken und das Wissen kann nicht abgerufen werden. Es handelt sich um eine unbewusste und reflexhafte Reaktion aus dem Stammhirn.    

Woher kommt das?
Zu Hause ist das Kind in einer stressfreien gewohnten und sicheren Umgebung. Hier hat es Zugang zu seinem Wissen. Geht das Kind in die Schule verlässt es den "sicheren" Ort. Die Schule, das Klassenzimmer, die Prüfungssituation, der strenge Blick vom Lehrer, Ärger mit Mitschülern, schwierige Aufgaben, all das kann Stress und letztendlich einen Blackout verursachen.  

Fazit:  
Das Kind hat zu seinem Wissen in der Situation der Klassenarbeit keinen Zugriff, das ist das Thema. Besser ist es einen Fachmann/frau zu rate zu ziehen, der/die die Blockaden lösen kann. 

Ausnahme: 
Das Kind hat keinen blassen Schimmer vom Thema. Blanck in eine Prüfung zu gehen, kann die Ursache für einen Blackout sein. Und richtig ja, hier würde ich Nachhilfe und Lernen durchaus passend finden.