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Sich zu verändern erfordert Mut und Bereitschaft

 
Wenn der Radiosender nicht die Musik spielt, die Ihnen gefällt, dann schalten Sie einfach um und suchen so lange, bis ein Lied ertönt, das Ihnen gefällt.

Wenn Sie in Ihrem Leben eine Veränderung herbeiführen wollen gestaltet sich das schwieriger.  Sie wollen vom Kopf her abnehmen, unbewusst steht etwas dagegen, dass Sie zu beschäftigen scheint und Sie haben keine Ahnung was es sein könnte. Eine Veränderung herbei zu führen wirkt sich auf verschiedenen Ebenen aus, die uns oft nicht bewusst sind.

Schaltet man nämlich auf einen anderen Radiosender hört man zwar ein Lied, dass besser gefällt hat aber zur Folge die Veränderung hin zu nehmen, dass nach dem Lied ein anderer Moderator  spricht, als beim vorherigen Sender. Dieser Aspekt, sprich diese Veränderung wird nicht als wichtig eingestuft und das ist der Grund weshalb es einen nicht beschäftigt.

Beim Abnehmen ist das anders. Nehmen wir also an, Sie stellen sich vor 10 Kilo leichter zu sein. Wenn Sie also die Veränderung herbeigeführt hätten und schlanker wären, könnten die Nachbarn über sie tuscheln und das andere Geschlecht Sie noch attraktiver finden. Sie würden von außen anders wahrgenommen werden. Das kann ein komisches Gefühl auslösen und sogar Angst machen.

Das Ergebnis schlanker zu sein kann uns also bewusst glücklich auf der einen Seite und unbewusst besorgt auf der anderen Seite machen. Weil eine Veränderung auf mehreren Ebenen wirkt, erfordert es eine Portion Mut das anzugehen.  

Die unbewusste Bereitschaft zu einer Veränderung sollte mindestens über 85 % von 100 % liegen, das lässt sich testen. Ist die Bereitschaft niedriger gilt es zunächst den Stress auf die Veränderung zu lösen.         

So stärken Sie das Urvertrauen ihres Kindes - Kinder und Geborgenheit

Sich geborgen zu fühlen, tritt beim Kind erst dann ein, wenn es sich sicher in seiner Umgebung fühlt. Das kann vielfältig erreicht werden. Rituale, also z.B. Dinge oder Handlungen die sich wiederholen vermitteln ein Gefühl von Sicherheit. Die vorgelesene Geschichte, kann so ein Abendritual sein. Sich sicher zu fühlen, lässt Geborgenheit aufkommen, macht ausgeglichen, friedvoll und glücklich.

Was können Eltern sonst noch tun, damit sich ihr Kind sicher und geborgen fühlt?
Die Antwort ist ganz schlicht. Einfach nur da sein. Eine warme, liebevolle und achtsame Zuwendung, die gerade in diesem Moment passiert, ist das ganze Geheimrezept. Die Zuwendung darf innig sein und gleichzeitig frei vom Festhalten, um Entwicklung zu ermöglichen. Geborgenheit zu erfahren bedeutet so sein zu dürfen wie man eben ist und das ist genug. Geborgenheit ist ein imaginärer Ort, oder ein Raum, in dem es keine Erwartung oder Bewertung gibt.

Mein Tipp ist, schenken Sie mindestens einmal am Tag diese achtsame Zuwendung ihren Kindern und stärken sie damit deren Urvertrauen. Es geht ums da sein mental und bewusst, ohne Ablenkung (Handy, nächster Termin) jetzt in diesem Augenblick bei ihrem Kind zu sein und wenn es nur ein paar Minuten sind. Tun und denken sie dabei an nichts anderes und bleiben sie im Moment. Unterhalten Sie sich mit ihrem Kind, zeigen Sie echtes Interesse, fragen sie nach, wie es ihm geht, oder wie der Schultag verlaufen ist. Hören Sie einfach nur zu, ohne ihr Kind zu verhören und auszufragen.

Bei ganz wenig Zeit können Sie auch Gesten sprechen lassen. Eine Umarmung, ein nettes aufmunterndes Lächeln, oder einen leichter Schulterschlag kann so eine bestärkende Geste sein, die ihrem Kind immer wieder zeigt: „Ja ich bin willkommen“ hier fühle ich mich geborgen, hier darf ich so sein wie ich bin.

Probieren Sie es aus !

Wann Nachhilfe bei einem Blackout hilft und wann nicht

Sehr häufig kommen Eltern mit ihrem Kind in die Praxis und sagen: „Wir verstehen das nicht, wir haben so viel Zeit und Geld für Nachhilfe investiert und mein Sohn war so gut vorbereitet. Am Abend sind wir den Stoff sogar noch mal gemeinsam mit ihm durchgegangen und er hat ihn prima beherrscht. Trotzdem hat er in der Klassenarbeit kein gutes Ergebnis erzielt, woran liegt das?

Wir unterscheiden Lampenfieber von Prüfungsangst. Lampenfieber heißt aufgeregt zu sein. Das ist gut und bringt in Konzentration. Das Kind hat die Sache im Griff.
Ein Blackout ist eine Steigerung des Lampenfiebers und blockiert den Zugang zum Wissen. Meist geht er mit Angstreaktionen wie schwitzen, Herzklopfen, zittern usw. einher. Das kann sich schlimmstenfalls über die Dauer der Prüfungszeit erstrecken und das Wissen kann nicht abgerufen werden. Es handelt sich um eine unbewusste und reflexhafte Reaktion aus dem Stammhirn.    

Woher kommt das?
Zu Hause ist das Kind in einer stressfreien gewohnten und sicheren Umgebung. Hier hat es Zugang zu seinem Wissen. Geht das Kind in die Schule verlässt es den "sicheren" Ort. Die Schule, das Klassenzimmer, die Prüfungssituation, der strenge Blick vom Lehrer, Ärger mit Mitschülern, schwierige Aufgaben, all das kann Stress und letztendlich einen Blackout verursachen.  

Fazit:  
Das Kind hat zu seinem Wissen in der Situation der Klassenarbeit keinen Zugriff, das ist das Thema. Besser ist es einen Fachmann/frau zu rate zu ziehen, der/die die Blockaden lösen kann. 

Ausnahme: 
Das Kind hat keinen blassen Schimmer vom Thema. Blanck in eine Prüfung zu gehen, kann die Ursache für einen Blackout sein. Und richtig ja, hier würde ich Nachhilfe und Lernen durchaus passend finden. 

Schmerzen - Das limbische System und die Werkstatt der Gefühle


Schmerzen können viele Ursachen haben und müssen vom Arzt abgeklärt werden.

Was aber tun, wenn Schmerzen auftauchen, dessen Ursache sich nicht eindeutig zurückzuführen lässt? Meist beginnt für die Patienten eine lange Suche nach Linderung. 

Vereinfacht gesagt sind die Nervenzellen im Gehirn durch Synapsen verbunden und das Schmerzsignal landet im limbischen System. Für die Stärke der Schmerzen ist der vordere Teil des Gehirns unter der Stirn zuständig, der präfrontale Kortex. Das Schmerzerlebnis wird hier verstärkt oder abgeschwächt.

Das limbische System kann man sich übertragen gesehen, auch als die: „Werkstatt der Gefühle“ vorstellen. Durch Hypnose kann zum Beispiel in der Trance ein anderer Zugang zu den schmerzauslösenden Themen gefunden werden, diese können neu bewertet und Schmerzen können so gelindert oder gar ausgeschaltet werden.

Schmerzen können persönliche Geschichten erzählen über: Drill, Überanstrengung, bedingungslosem Gehorsam, Trauer, Unfall, exzessiven Sport, Trauma und bei chronischem Schmerz kann es auch die Suche nach dem Sinn im Leben sein.

Durch eine andere Sichtweise kann man den Schmerz als ein "Signal der Seele" sehen. In der Hypnose kann man den Schmerz umdeuten, um handlungsfähig statt ausgeliefert zu sein und Freude statt Leid zu empfinden.

Ist Hypnose gefährlich?

Wenn ich mit Klienten das erste Mal telefoniere, haben viele einen Heidenrespekt vor dem ersten Besuch der Hypnosesitzung.
Was passiert da mit mir, bekomme ich das mit, was du mit mir machst?
Kontrollierst du da meine Gedanken?
Gebe ich mein Bewusstes an der Tür der Hypnosepraxis ab?
Ist das unheimlich?
Wie fühlt sich das im Körper an?

Dazu muss man wissen, dass sich jeder gesunde Mensch im Alltag häufig in einem hypnoseähnlichen Zustand befindet, zum Beispiel dann, wenn er körperlich anwesend, aber geistig abwesend ist.

Das ist dann der Fall, wenn:
Du gerade aufwachst sind und noch gar nicht so ganz da bist.
Du auf der Fahrt in der Bahn ein spannendes Buch liest und unbewusst wie von weiter weg registrierst, dass die Türen im Zug sich öffnen und schließen.
Wenn ein Schüler teilnahmslos in der Klasse sitzt, das Gesagte an ihm vorüber zieht und er nichts vom Unterricht mit bekommt

Der Zustand (Trance/Alpha-Zustand) wird in der Hypnosesitzung künstlich, meist durch die Stimme des Hypnotiseurs und durch Hypnosemusik im Hintergrund erzeugt.
Der optimale Zustand ist erreicht, wenn sich der Klient mehr ruhig, sicher wohl und geborgen fühlt.
Meist verändert sich das Körpergefühl.
Arme und Beine können sich schwerer oder manchmal auch leichter anfühlen.
Häufig tritt ein Kribbeln auf und ein angenehmes Gefühl von Wärme.
Der Körper ist entspannt. Ein entspannter Körper kennt keine Angst.
Angst und Entspannung schließen sich gegenseitig aus.
Deswegen kann es dem Klienten gelingen ein Thema, oder ein einschneidendes Erlebnis aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Neue Möglichkeiten und Denkansätze können sich mit Hilfe eines kompetenten Hypnotherapeuten erschließen.

Nach der Arbeit in der Hypnose wird der Klient wieder sicher ins Hier und Jetzt gebracht (aufgeweckt). Eine Hypnosesitzung ist wie ein intensiver Schlaf.

Grundsätzlich darf die Hypnose bei jedem gesunden Menschen angewendet werden und bei folgendem Personenkreis nicht angewendet werden, mehr unter