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Zielerreichung durch Hypnotherapie

Die Hypnotherapie (begrifflich zusammengesetzt aus „Hypnose“ und „Therapie“, ist eine Richtung der Psychotherapie, für die der Einsatz von Suggestion und Trance charakteristisch ist.

Mittels der Hypnotherapie wird Zugang zum Unterbewusstsein hergestellt, um alte Verhaltensmuster zu erkennen und Lösungswege zum Abbau aktueller Probleme aufzuspüren.

Hypnotherapie ist eine Kurzzeittherapie, die sich auf wenige Sitzungen beschränkt. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert, das heißt, der Therapeut ermittelt mit dem Klienten Ziele, die in den weiteren Sitzungen verfolgt werden und dessen Erreichen am Ende überprüft wird.

Geschichte: Begründer der Hypnotherapie ist Milton Erickson, geboren 1901. Als er 20-jährig an Kinderlähmung erkrankte, konnte er sich kaum noch bewegen und saß im Rollstuhl. Er therapierte sich selbst, indem er sich in Trance versetzte, mit seinem Unterbewusstsein in Verbindung trat, über geistige Vorstellung Bewegungsabläufe seiner Beine rekonstruierte und so seine Muskeln wieder aktivierte.

Miltons Beispiel zeigt, was machbar ist, bei einer klaren bildlichen Vorstellung, die in der Hypnotherapie sichtbar gemacht werden kann und wie sehr die dazugehörigen wieder kehrenden Gedanken unser Leben sowohl positiv wie negativ beeinflussen können. In der Sitzung wird der Klient durch Worte und Musik in einen Trancezustand versetzt, der einen absolut natürlichen Zustand – wie etwa kurz vor dem Aufwachen – darstellt. Wir kennen diesen Zustand des „Versinkens“ auch vom Vertieft sein in ein spannendes Buch zum Beispiel beim Zugfahren. Wir befinden uns auch dann bereits in einem leichten Trancezustand: Wir registrieren zwar unterbewusst, welche Strecke wir gerade fahren, welche Haltestellen wir passieren oder die Gespräche anderer Personen im Abteil, nehmen sie aber nicht wirklich bewusst wahr. Dies ist genau der Zustand, in dem wir Zugang zu unserem Unterbewusstsein bekommen.

Unliebsame Gewohnheiten loswerden
Unzählige Verhaltens- und Reaktionsmuster haben wir abgespeichert, z.B. Fahrradfahren: Man steigt auf fährt los, ohne zu überlegen, wie das geht. Allerdings haben sich oft auch Verhaltensmuster eingeschlichen und manifestiert, auf die wir heute gerne verzichten würden. Sie sind uns bewusst, dennoch schaffen wir es nicht, sie zu ändern. Wir wissen, dass die Tüte Chips uns am Abnehmen hindert, trotzdem können wir nicht widerstehen. Die Hypnotherapie kann hier den entscheidenden Anstoß zu einer Veränderung geben.

Was geschieht in der Hypnose?

Durch den Entspannungszustand in dem sich der Klient befindet, bekommt der Klient direkten Zugang zu seinem Unterbewusstsein. Veränderungen die für den Klienten von positiver Bedeutung sind werden für Ihn schneller sichtbar und können angestoßen werden.

In den letzten Jahren hat sich die Hypnotherapie in vielen medizinischen und nichtmedizinischen Bereichen etabliert. Hypnose dient zu Heilzwecken, indem körpereigene Kräfte aktiviert werden.

Hypnotherapie wurde vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie im Jahr 2006 als wissenschaftliche Therapiemethode anerkannt.

Bei folgenden Krankheiten darf keine Hypnotherapie angewandt werden:
Schizophrenie, Epilepsie, endogene Psychosen, Altersschwachsinn, Herz- und Kreislauferkrankungen.

Verlauf einer Hypnosesitzung:

Bestehend aus 3 Stufen:

1. Die Einleitung

Ruft den Entspannungszustand bzw. die Trance hervor. Aufgrund der Wirkung der Suggestion, also der gesprochenen Sätze die der Therapeut vorgibt, tritt die Entspannung tatsächlich ein.

2. Die Wirkungshypnose

Dieser Text wird speziell auf das Problem des Klienten zugeschnitten. Es handelt sich um Suggestionen, wobei die Glaubensätze des Klienten und die Wortwahl mit einbezogen und in einen positiven Bereich gebracht werden.

3. Die Ausleitung

Führt den Klienten aus der Entspannung zurück ins Hier und Jetzt.

Hypnotherapie wird eingesetzt bei:

  • Ängsten aller Art
  • Verhaltensproblemen
  • Stressbedingte Beschwerden
  • Gewichtsreduktion
  • Raucherentwöhnung
  • Allergien
  • Zwangsstörungen

Grundregeln des Unterbewusstseins

  • Wir denken in Bildern. Das Ziel unseres Unterbewusstseins ist es bildliche Vorstellungen die uns erfüllen Wirklichkeit werden zu lassen, solange dieser bildhaften Vorstellung keine andere entgegen steht.
  • Der Glaube -bekanntlich versetzt er Berge- setzt sich vor dem Willen durch.
  • Jede durch den Willen gesteuerte Anstrengung, die nicht bildhaft unterlegt ist, bleibt nicht nur erfolglos, sondern kann sich sogar ins Gegenteil kehren.

Rufen Sie mich an ich berate Sie gerne.