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Existenzangst - Selbstbestimmt sein und bleiben 

Darunter versteht sich die Angst seine Existenz zu verlieren, zum Beispiel ist das dann der Fall, wenn eine Entlassung im Angestelltenverhältnis droht, oder weil das Unternehmen eines Selbstständigen schlecht läuft. Nicht selten hat die Existenzangst etwas mit der Unsicherheit und der schlechten finanziellen Lage zu tun. Kommen dann noch körperliche Leiden dazu glaubt der Betroffene aus der Sackgasse nicht mehr entrinnen zu können.
Diese Angst ist berechtigt und sie lähmt. 

Dabei ist in der Praxis oft zu erleben, dass Betroffene die besten Voraussetzungen haben für den Job oder die eigene Selbstständigkeit und diese gut meistern können. Auch fehlt es nicht an der Fähigkeit einen anderen Job oder eine andere Tätigkeit erfolgreich und gut zu machen. Wäre da nicht die Angst vor Neuem und die Angst vor Unsicherheit.

Deswegen ist es meiner Ansicht nach sehr wichtig zuerst ein Stärkeprofil zu erstellen, damit eine neue Perspektive überhaupt erst eingenommen werden kann, um die Sackgasse zu verlassen, in der sich der Mensch befindet.

Existenzangst macht sich bei jenem breit, der vergessen hat, wer er wirklich ist und wo seine Fähigkeiten und Talente liegen.  Wer aus der Falle heraus will darf sich „sehen lassen“, „sich zeigen“ und zu sich selbst „ja“ sagen, eigene Grenzen setzen und eigene Bedürfnisse äußern. 

Existenzängste sind, weil sie die Existenz betreffen, lebensbedrohlich und werden auch so empfunden. Häufig sind sie in der Kindheit zu suchen. Wie war die Reaktion der Eltern auf Veränderungen? Wie wurde im Elternhaus mit Herausforderungen und Fehlern umgegangen? – Konnten die Kinder gestärkt hervorgehen durch die Erziehung der Eltern?  

Sätze der Eltern aus der Kindheit, die erzieherisch gut gemeint waren können blitzschnell in den Sinn schießen und auf sich selbst bezogen werden wie: 
„Es ist zu schwierig, du schaffst es nicht“ – „Ich schaffe es nicht“
„Du bist wahnsinnig, wenn du dir das zutraust“ – „"Herausforderungen sind wahnsinnig", oder "Ich traue mir nichts zu“
„Mach keinen Fehler, das zahlt sich nicht aus“ – „Ich darf keinen Fehler machen, sonst gibt’s keine Kohle mehr“
„Sei still und schau mich an, wenn ich mit dir spreche“ – „Ich darf nicht wiedersprechen“
„Wegen dir habe ich nicht mehr geheiratet“ – „Ich bin Schuld, dass meine Mutter jetzt alleine ist“ usw. 

Was Eltern meinen als Schutz, oder in erzieherischer Hinsicht zu ihren Kinder zu sagen, kommt oft anders bei diesen an. Kinder sind in jungen Jahren von der Sichtweise der Eltern überzeugt und übernehmen deren Weltbild völlig ungefiltert. Das Bedürfnis der Kinder nach der Anerkennung der Eltern ist ein existentielles Bedürfnis, weshalb sie zunächst alles Gesagte in sich aufnehmen.

Schädliche Glaubenssätze die nicht immer nett sind und unterschwellig noch wirken, können als Erwachsener aus einer anderen Perspektive betrachtet getrost über Bord geworfen werden. 

Lassen Sie sich ein Stärkeprofil erstellen und starten Sie bewaffnet mit all den Fähigkeiten und Talenten neu durch. 

Rufen Sie mich an und vertrauen Sie auf Ihr Potential. Ich berate Sie gerne.