ST_Header0615_V3.jpg

Ist Hypnose gefährlich?

Wenn ich mit Klienten das erste Mal telefoniere, haben viele einen Heidenrespekt vor dem ersten Besuch der Hypnosesitzung.
Was passiert da mit mir, bekomme ich das mit, was du mit mir machst?
Kontrollierst du da meine Gedanken?
Gebe ich mein Bewusstes an der Tür der Hypnosepraxis ab?
Ist das unheimlich?
Wie fühlt sich das im Körper an?

Dazu muss man wissen, dass sich jeder gesunde Mensch im Alltag häufig in einem hypnoseähnlichen Zustand befindet, zum Beispiel dann, wenn er körperlich anwesend, aber geistig abwesend ist.

Das ist dann der Fall, wenn:
Du gerade aufwachst sind und noch gar nicht so ganz da bist.
Du auf der Fahrt in der Bahn ein spannendes Buch liest und unbewusst wie von weiter weg registrierst, dass die Türen im Zug sich öffnen und schließen.
Wenn ein Schüler teilnahmslos in der Klasse sitzt, das Gesagte an ihm vorüber zieht und er nichts vom Unterricht mit bekommt

Der Zustand (Trance/Alpha-Zustand) wird in der Hypnosesitzung künstlich, meist durch die Stimme des Hypnotiseurs und durch Hypnosemusik im Hintergrund erzeugt.
Der optimale Zustand ist erreicht, wenn sich der Klient mehr ruhig, sicher wohl und geborgen fühlt.
Meist verändert sich das Körpergefühl.
Arme und Beine können sich schwerer oder manchmal auch leichter anfühlen.
Häufig tritt ein Kribbeln auf und ein angenehmes Gefühl von Wärme.
Der Körper ist entspannt. Ein entspannter Körper kennt keine Angst.
Angst und Entspannung schließen sich gegenseitig aus.
Deswegen kann es dem Klienten gelingen ein Thema, oder ein einschneidendes Erlebnis aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Neue Möglichkeiten und Denkansätze können sich mit Hilfe eines kompetenten Hypnotherapeuten erschließen.

Nach der Arbeit in der Hypnose wird der Klient wieder sicher ins Hier und Jetzt gebracht (aufgeweckt). Eine Hypnosesitzung ist wie ein intensiver Schlaf.

Grundsätzlich darf die Hypnose bei jedem gesunden Menschen angewendet werden und bei folgendem Personenkreis nicht angewendet werden, mehr unter