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Ist Hypnose gefährlich?

Wenn ich mit Klienten das erste Mal telefoniere, haben viele einen Heidenrespekt vor dem ersten Besuch der Hypnosesitzung.
Was passiert da mit mir, bekomme ich das mit, was du mit mir machst?
Kontrollierst du da meine Gedanken?
Gebe ich mein Bewusstes an der Tür der Hypnosepraxis ab?
Ist das unheimlich?
Wie fühlt sich das im Körper an?

Dazu muss man wissen, dass sich jeder gesunde Mensch im Alltag häufig in einem hypnoseähnlichen Zustand befindet, zum Beispiel dann, wenn er körperlich anwesend, aber geistig abwesend ist.

Das ist dann der Fall, wenn:
Du gerade aufwachst sind und noch gar nicht so ganz da bist.
Du auf der Fahrt in der Bahn ein spannendes Buch liest und unbewusst wie von weiter weg registrierst, dass die Türen im Zug sich öffnen und schließen.
Wenn ein Schüler teilnahmslos in der Klasse sitzt, das Gesagte an ihm vorüber zieht und er nichts vom Unterricht mit bekommt

Der Zustand (Trance/Alpha-Zustand) wird in der Hypnosesitzung künstlich, meist durch die Stimme des Hypnotiseurs und durch Hypnosemusik im Hintergrund erzeugt.
Der optimale Zustand ist erreicht, wenn sich der Klient mehr ruhig, sicher wohl und geborgen fühlt.
Meist verändert sich das Körpergefühl.
Arme und Beine können sich schwerer oder manchmal auch leichter anfühlen.
Häufig tritt ein Kribbeln auf und ein angenehmes Gefühl von Wärme.
Der Körper ist entspannt. Ein entspannter Körper kennt keine Angst.
Angst und Entspannung schließen sich gegenseitig aus.
Deswegen kann es dem Klienten gelingen ein Thema, oder ein einschneidendes Erlebnis aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Neue Möglichkeiten und Denkansätze können sich mit Hilfe eines kompetenten Hypnotherapeuten erschließen.

Nach der Arbeit in der Hypnose wird der Klient wieder sicher ins Hier und Jetzt gebracht (aufgeweckt). Eine Hypnosesitzung ist wie ein intensiver Schlaf.

Grundsätzlich darf die Hypnose bei jedem gesunden Menschen angewendet werden und bei folgendem Personenkreis nicht angewendet werden, mehr unter 

Bist du emotional intelligent? 


In meinen nächsten Blogs möchte ich dir aufzeigen, warum die emotionale Intelligenz für deinen persönlichen Erfolg langfristig ausschlaggebend ist. Jeder normale Mensch besitzt sie, doch nicht jeder nutzt sie. Das Beste ist, sie ist erlernbar.

Wie du weisst, gibt es eine logische Hälfte im Gehirn die analytisch und im Detail arbeitet und eine kreative Hälfte die das große Ganze sieht und Zusammenhänge erkennt. Bei Menschen mit einem hohen IQ kannst du davon ausgehen, dass die logische Gehirnhälfte große Fähigkeiten aufweist. Bei einer Aufgabe löst die linke Hälfte das Problem anders als die rechte. Perfekt ist, wenn beide Gehirnhälften gut miteinander kommunizieren, denn durch eine intelligente Vernetzung der Fähigkeiten von linker und rechter Gehirnhälfte können sehr gute mentale Leistungen erzielt werden.

Ist jemand emotional intelligent, dann heißt das, dass jemand mit Emotionen gut umgehen kann und diese für sich nutzen kann. Die Steuerzentrale der Emotionen ist das limbische System und es beeinflusst auch unser Gedächtnis und den Antrieb.

Bestimmt kennst du Menschen die dich aus einem dir unerklärlichen Grund anziehen. Du kennst sie kaum und hast das Gefühl sie interessieren sich für dich, wenn du mit ihnen ins Gespräch kommst. Sie lassen dich ausreden, sind empathisch und offen und bewerten nicht gleich. Sie sind einfach im Hier und Jetzt mit dir im Gespräch und interessieren sich für deine Denkweise.

Ziemlich sicher hast du es mit einem emotional intelligenten Menschen zu tun. Sie freuen sich auf Austausch und sind offen für Neues. Sie lernen durch Begegnungen sind neugierig und finden dadurch für sich und andere Lösungen.

Mein Tipp:
Um diese Neugierde zu trainieren mache öfter mal was Unerwartetes und übe dich darin spontan zu sein. Lasse Raum dafür und plane deinen Tag nicht von vorne bis hinten durch. Führe ein Gespräch mit einem wildfremden Menschen. Berichte mir gerne was du erlebst.

Eine Stabile Bezugsperson macht stressresistent und erleichtert das „Nein“ sagen

Wie wir wissen bekommt das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten Muttermilch nicht nur in Form von Nahrung, sondern auch als Schutz gegen Krankheiten. Außerdem entsteht zwischen Mutter und Kind eine neue Form von Beziehung durch neue körperliche Nähe, nämlich durch das Stillen. Es bilden sich Hormone, die Mutter und Kind glücklich machen.

Weiter ist der wichtigste Schutz der Kinder, um sich gegen Stress zu wappnen, wenn Sie von mindestens einer beständigen Bezugsperson über einen längeren Zeitraum eine verlässliche Bindung entwickeln konnten. Das können, müssen aber nicht die Eltern sein, sondern kann auch Oma, Opa oder Tante sein.

Entscheidend ist weiter, ob das Kind respektvoll behandelt wurde und es Dinge selbstständig tun durfte. Wenn diese dann noch mit Erfolg gekrönt waren, wird das Selbstbewusstsein gestärkt. 
Menschen die diese Erfahrung machen durften trauen sich auch mal „Nein“ sagen und lassen sich nicht zu viel aufhalsen. 

Tipp bei Gedankenkreisen


Wenn dir zu viel durch den Kopf geht und immer das gleiche, dann fällt es schwer etwas Neues zu lernen. Das Lernen ist blockiert. Damit meine ich anders ausgedrückt, dass dein Kopf so voll ist mit den Gedanken die ihn beschäftigen, dass du kaum an etwas anderes denken kannst, geschweige denn etwas Neues dazu lernen kannst. 
Du kannst es dir auch bildlich vorstellen. Stell dir vor, ein Wasserglas ist bis zum Rand hin voll, so wie deine Gedanken deinen Kopf füllen. Wenn man nun eine Schorle, also ein neues Getränk daraus machen möchte, oder in unserem Beispiel etwas Neues dazu lernen möchte, dann muss ein Teil des Wassers ausgegossen werden, um den Saft hinzufügen zu können.
Außerdem ist es einfacher die Schorle zu bereiten, wenn du die Flüssigkeiten vorher nicht schüttelst. Das bedeutet, dass es hilfreich ist, deine Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen, damit du damit aufhören kannst sie in einer Endlosschleife zu wiederholen. 

Das kannst du tun:

Bringe deine Gedanken zur Ruhe.
Mach etwas was deine Gedanken unterbricht. Eine Runde an die frische Luft, ein Telefonat mit der besten Freundin, ein paar Streckübungen, was immer dir einfällt.

10 Motivationsschritte die dich ins TUN bringen und den Energielevel anheben 

1. TUN: 
Frage dich, was hält dich zurück den ersten Schritt zu tun? 
Nehme wahr und spüre im Körper nach, wie es sich anfühlt. 
Wie atmest du, wenn du daran denkst? 
Was brauchst du stattdessen?  
2. DAS PASSIERT:
Das Gehirn sucht nach Erinnerungen in ähnlichen Situationen und daraus entstehen Ängste, sonst würdest du den Schritt tun. 
3. DAS PASSIERT: 
Das Gehirn reagiert über und möchte dich warnen und bringt dich in einen Fight – Flight – Freece-Modus. Das ist eine Schockreaktion die reflexartig aufkommt und dein Überleben sichern will. 
4. WAHRNEHMEN UND EINFLUSS NEHMEN: 
Jetzt kommt deine Bewertung dazu und hier kannst du der Angst ein Schnippchen schlagen. Diese Bewertung findet im limbischen System statt. 
Frage dich: Ist das wirklich so schlimm? Handelt es sich um eine Angst die nach der Überlegung begründet ist?
5. TUN: Wenn du das verneinen kannst, fällt es dir viel leichter die Veränderung vorzunehmen und den ersten Schritt zu gehen. 
6. FOLGE: Erst jetzt bist du nach dieser Erkenntnis bereit und offen überhaupt Wahlmöglichkeiten und Lösungen für dich zu entwickeln. 
TUN: Nehme wahr und spüre im Körper nach, wie es sich anfühlt. 
Wie atmest du, wenn du daran denkst, dass du eine Wahl hast?
Fühlt sich das gut an? - wahrscheinlich schon. - GESCHAFFT der Rest sind Folgen aus deinem TUN
7. FOLGE:
Deine Angstzentrum im limbischen System (Amygdala) löst nicht mehr ständig aus  
8. FOLGE:
Du kommst in deine Schaffenskraft, weil die Energie zu fließen beginnt.  
9. FOLGE:Dir geht es besser und besser und du wirst schneller und schneller in deinem TUN. 
10. FOLGE: 
Pläne können entwickelt und umgesetzt werden und du hast die Power dazu

Du hast es geschafft - Gratulation!